c't 23/2017
S. 52
Test
Vollformatkameras

Einstieg in die Profi-Klasse

Günstige Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor

Vollformatsensoren stehen für hohen Dynamikumfang, feine Tonwertabstufungen und große Lichtausbeute. Canon stellte im Sommer 2017 die EOS 6D Mark II vor. Wir haben sie mit der Pentax K-1 verglichen, die in derselben Preisklasse liegt.

Die Canon EOS 6D Mark II zielt auf Einsteiger ins Vollformatsegment. Der Sensor im Kleinbildformat ist weitaus größer als die in günstigeren Kameras verbauten APS-C-Sensoren und verspricht damit eine höhere Lichtausbeute und weniger Bildrauschen. Die 6D Mark II liegt nicht nur beim Sensorformat, sondern auch preislich etwa gleichauf mit der Pentax K-1. Beide kosten ohne Objektiv um die 2000 Euro.

Die Kameras unterscheiden sich in ihrer Größe nur geringfügig; die Pentax ist 250 Gramm schwerer. Ihr Sensor bringt außerdem mit 36 Megapixeln 10 Megapixel mehr als der in der Canon. Beide Modelle bieten WLAN, GPS, einen optischen Sucher, aber keinen eingebauten Blitz. Die 6D Mark II nutzt im Live-View-Modus einen Dual-Pixel-Autofokus, der mit Phasenerkennung arbeitet und dadurch sehr schnell reagiert. Die Pentax nutzt weiterhin einen Kontrastautofokus. Das Schulterdisplay der Pentax K-1 ist zwar deutlich reduzierter als das der 6D Mark II, zeigt aber die wichtigsten Daten. Die Canon-Kamera ist staub- und spritzwassergeschützt, die Pentax sogar wasserdicht.

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