c't 24/2017
S. 178
Spielekritik
Jump & Run
Aufmacherbild
Der wandlungsfähige Klempner sucht in „Super Mario Odyssey“ auf der Switch nach versteckten Monden, um die Hochzeit zwischen Peach und Bowser zu verhindern.

Varieté-Künstler mit Hut

Auf seiner Reise im 3D-Abenteuerspiel Super Mario Odyssey für die Nintendo Switch-Konsole verlässt sich der Schnauzbartträger auf einen ungewöhnlichen Begleiter: Cappy heißt der sprechende Hut, der nicht allein Marios Haupt bedeckt, sondern Feinde umnietet, Münzen sammelt und sich auf andere Köpfe stülpt, damit Mario über ihn Koopas, Kugel-Willis und Großstadtbewohner kontrollieren kann.

Der taktische Mützenwurf ist die originelle Besonderheit im geistigen Nachfolger von „Super Mario Galaxy“. Abgesehen vom serientypischen Hüpfen, Springen, Schwimmen und Kopfstoßen muss der Spieler überlegen, wie er Cappy am besten einsetzt, um eine Horde pieksiger Igel umzunieten, Wolken-Plattformen zu bilden oder einen schlummernden T-Rex zu befehligen.

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