c't 24/2017
S. 13
Test
GeForce GTX 1070 Ti
Aufmacherbild

Lückenfüller

Spieler-Grafikkarte GeForce GTX 1070 Ti

Nvidia schließt die Performance-Kluft zwischen der GeForce GTX 1070 und GTX 1080 mit einer Ti-Version. Die soll vor allem eines leisten: in aktuellen Spielen höhere Bildraten liefern als AMDs Konkurrenzkarte Radeon RX Vega 56.

Die GeForce GTX 1070 Ti ist mehr als nur eine schneller getaktete GeForce GTX 1070 – Nvidia setzt einen neuen GP104-Grafikchip mit 2432 statt 1920 Shader-Rechenkernen ein und hebt seinen Basistakt von 1506 auf 1607 MHz an. Der Turbo-Takt bleibt aber bei 1683 MHz, sodass die Rechenleistung insgesamt um rund 20 Prozent steigt. So soll die Grafikkarte aktuelle Spiele auf Displays mit 2560 × 1440 Bildpunkten ruckelfrei darstellen.

Nvidia bietet von der GeForce GTX 1070 Ti ein Referenzexemplar als „Founders Edition“ für 470 Euro an. Interessanter als die Founders Edition mit ihrem dauerdrehenden Axiallüfter sind aber die knapp 30 verschiedenen Herstellerkarten mit eigenen Kühlsystemen, die seit Anfang November erhältlich sind. Kurz vor Redaktionsschluss trudelte die Asus-Variante ROG Strix GTX 1070 Ti ein.

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