c't 25/2017
S. 44
Test
Hybrid-Festplatten
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Superschnelle Harddisk

Hybrid-Festplatten als Systembeschleuniger

Nichts bringt ein PC-System so einfach in Schwung wie eine SSD. Wer mehr als 256 oder 512 GByte Speicherplatz benötigt, muss dafür allerdings tief in die Tasche greifen. Als Mittelweg gilt die SSHD, eine Festplatte mit SSD-Cache.

SSHDs, Solid-State Hybrid Disks, sind ein Gemisch aus klassischer Festplatte und SSD. Beim Lesen großer Datenmengen und beim Schreiben liegen sie auf dem Niveau einer Festplatte, beim Lesen häufig benötigter Dateien hingegen auf SSD-Niveau. Das erreichen sie durch in der Regel 8 GByte Flash-Speicher, den die Hersteller mit einbauen. Für den Anwender ist der SSD-Teil nicht sichtbar, auch das Betriebssystem sieht nur ein Laufwerk. Die Firmware einer SSHD analysiert die geladenen Dateien und speichert häufig angeforderte im SSD-Cache.

Seagate hat vor einiger Zeit das Notebook-Modell ST1000LX015 und die Desktop-Variante ST1000DX002 herausgebracht. Während die 2,5-Zoll-SSHD mit maximal 2 TByte Speicherkapazität erhältlich ist, bietet Seagate die 3,5-Zoll-SSHD auch mit 4 TByte Speicher an.

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