c't 25/2017
S. 22
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Mini-ITX-Board mit HDMI 2.0

Das Gigabyte Z370N eignet sich dank Mini-ITX-Format zum Bau kompakter PCs.

Das LGA1151-Mainboard Gigabyte Z370N WIFI mit Z370-Chipsatz nimmt Core-i-Prozessoren der achten Generation auf. Als Besonderheit lötet der Hersteller auf das Mini-ITX-Board den Level Shifter/Protocol Converter MCDP2800 auf, sodass die CPU-Grafik UHD Graphics 630 per HDMI 2.0 4K-Inhalte mit 60 Hz an TV-Geräte ausgeben kann. Darüber hinaus ist das Z370N WIFI mit einer DisplayPort-1.2- und einer HDMI-1.4-Buchse ausgestattet.

Der PEG-Slot des Mini-ITX-Boards unterstützt PCI-Express-Bifurcation: Damit lässt sich mithilfe einer Riser-Card der PCIe-x16-Steckplatz auf zwei PCIe-x8-Ports aufteilen. Allerdings sind solche Adapterkarten nur bei wenigen Händlern erhältlich und kosten um die 80 Euro. Zu den Anschlüssen auf der I/O-Blende des Z370N WIFI zählen unter anderem 2 × Gigabit-Ethernet, 6 × USB 3.0 sowie zwei Antennenbuchsen für WLAN nach 802.11ac-Standard. Das Mini-ITX-Board kostet 160 Euro. (chh@ct.de)

Workstation mit bis zu 18 CPU-Kernen

Die Workstations ThinkStation P520 und P520c von Lenovo richten sich an Architekten, Designer und Ingenieure. Sie sind mit Prozessoren der Serie Xeon W ausgestattet. Dank Taktfrequenzen von bis zu 4,5 GHz und maximal 18 Kernen sollen sich damit Single-Thread-Anwendungen wie CAD aber auch anspruchsvolle Rendering-Aufgaben erledigen lassen. In der Maximalkonfiguration nimmt die Midi-Tower-Variante Thinkstation P520 zwei Nvidia Quadro P6000, 256 GByte DDR4-2666-RAM, zwei M.2-NVMe-SSDs und bis zu acht Festplatten auf. In die kompaktere Thinkstation P520c passen eine Quadro P5000, bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher und sechs Laufwerke. Die Workstations sollen ab Ende Januar 2018 in den Handel kommen. Preise hat Lenovo noch nicht veröffentlicht. (chh@ct.de)

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