c't 26/2017
S. 150
Praxis
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Bild: Albert Hulm

Namenstag

Interne Domains: Auswahl & Einstellung

Viele Top-Level-Domains lassen sich nicht im Heimnetz verwenden, weil sie schon im Internet in Gebrauch sind. Es gibt jedoch einfache Richtlinien für die Namensvergabe und mittels einfacher Techniken kann man lokale Domains auch ohne internen DNS-Server aufsetzen. Wir zeigen, wie es geht.

Lokale Domains wie .lokal oder .intern sind beliebt und nützlich, ob im privaten Heimnetz oder im großen Firmen-LAN. So kann man Geräte anhand individueller Hostnamen anstatt ihrer IP-Adressen erreichen (z. B. windowspc.intern). Das hilft besonders bei IPv6, weil man sich die langen IPv6-Adressen nicht merken muss. Zudem kann man so eigene öffentlich erreichbare Server direkt übers LAN ansprechen. Das entlastet den Router.

Zur Namensauflösung im lokalen Netz eignen sich zwar DNS-Server wie Unbound [1], aber die Einrichtung ist aufwendig. Stattdessen kann man auf verschiedene im Betriebssystem moderner Netzwerkgeräte verankerte serverlose Dienste zurückgreifen. Ob serverbasiert oder serverlos, wenn gewünscht, kann man gewährleisten, dass lokale Anfragen im eigenen Netz bleiben und das große böse Internet nichts von der privaten Infrastruktur erfährt.

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