c't 26/2017
S. 90
Test
Android-Tablets
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Brettljause

10-Zoll-Tablets mit Android zwischen 150 und 600 Euro

Ob als Zeitungskiosk am Morgen, für die Kinderbespaßung am Nachmittag oder als Fernseher abends im Bett: Tablets sind flexible Unterhaltungsmaschinen. Mit Tastatur und Stift bieten sich einige sogar als genügsame Arbeitsgeräte an. Doch wie viel Ausstattung ist sinnvoll?

Natürlich, man könnte einfach sein Smartphone oder Notebook nehmen, denn auch die haben Zugriff auf alle möglichen Inhalte, sind Touch-fähig und schnell genug. Doch weil das eine zu klein und das andere zu unhandlich ist, sind Tablets oft der beste Kompromiss aus beidem. Der Verzicht auf weitergehende Funktionen macht den Reiz aus: Tablets sind simpel, schnell zur Hand und einfach wieder verstaut.

Doch lohnen sich über 500 Euro für ein neues High-End-Gerät, reicht nicht das billige für weniger als 200 Euro oder langt gar das alte Tablet noch? Für unseren Test muss sich eine Auswahl an aktuellen Android-Tablets mit 10-Zoll-Display beweisen und exemplarisch zeigen, was Unterhaltungskünstler mindestens mitbringen sollten, um Spaß zu machen. Im Bereich um die 200 Euro treten Acer Iconia One 10, Amazon Fire HD 10, Asus ZenPad 10 und Trekstor Primetab P10 an.

Wer weniger Geld ausgeben will, muss insbesondere auf Full-HD-Auflösung verzichten. Für 150 Euro tritt das Huawei MediaPad T3 10 mit 1280 × 800 Pixel an. Deutlich billiger wird es nur mit veralteten Prozessoren, schlechten TN-LCDs und zu wenig Speicher.

Die Mittelklasse bis 350 Euro repräsentieren Asus ZenPad 3S, Huawei MediaPad M3 Lite und das Lenovo Yoga Book. Sie versprechen mehr Leistung, schickere Displays, aber auch Dinge wie besseren Klang mit mehr Lautsprechern. Bei einem Preis von 570 Euro schwebt das Samsung Galaxy Tab S3 in anderen Sphären. Das gilt auch für die Hardware: Trotz schneller High-End-Technik ist es das dünnste und leichteste im Vergleich.

Ausstattungsfülle

Alle Tablets im Vergleich haben mindestens 16 GByte internen Speicher. Weniger sollten es bei aktuellen Geräten nicht sein; mit ein paar Apps, Fotos und insbesondere Offline-Videos sind selbst die schnell aufgebraucht. Eine Speicherkarte im MicroSDXC-Format passt in jedes Tablet, doch nur bei Acer, Lenovo und Trekstor kann sie auch als interner Speicher formatiert werden und ist damit universell nutzbar. Beim Rest lassen sich Apps nur teils oder gar nicht auf die Karte auslagern.

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