c't 3/2017
S. 112
Hintergrund
Windows Update: Begriffe und Funktionen
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Windows Update unter die Haube geschaut

Um eine Windows-Installation stets aktuell zu halten, muss man aus Anwendersicht nicht viel mehr tun, als gelegentlich einem Neustart des Systems zuzustimmen. Trotzdem kann es nicht schaden zu wissen, was da hinter den Kulissen so alles abläuft. Wir stellen die wichtigsten Fachbegriffe zum Thema Windows Update vor und klären, wie sie zusammenhängen.

Eigentlich sind Software-Updates keine Raketentechnik: Wenn ein Fehler aufgefallen ist oder das Produkt eine neue Funktion hinzulernen soll, liefert der Hersteller einfach eine neue Version der betroffenen Programmdateien, sorgt womöglich noch für einen Neustart der Software und die Sache ist erledigt. Wenn es sich bei der Software allerdings um so etwas Komplexes wie ein Server- oder Desktop-Betriebssystem handelt, das milliardenfach in den unterschiedlichsten Konfigurationen und auf einer unüberschaubaren Vielfalt an Hardware-Umgebungen läuft, dann stellen Updates sehr wohl eine ernst zu nehmende Aufgabe dar. Zu den Ansprüchen an ein gutes Update-Management gehört unter anderem, dass es minimale Handarbeit des Anwenders verlangt, dass es die Arbeit mit dem System möglichst wenig stört und dass zumindest Updates gegen sicherheitskritische Fehler so schnell wie möglich beim Kunden landen.

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