c't 3/2017
S. 44
Kurztest
Audio-Effektgerät/Interface

Achtfache Zerrung

Analog Heat fasst analoge Verzerrungs-Effekte und Filter in einer kleinen Box zusammen. Dank Direktanbindung an DAWs lassen sich digitale Sounds einfach analog aufmöbeln.

Aufmacherbild

Analog Heat stellt sich gegen den Trend, Studio-Effekte zu virtualisieren. Hier läuft das Signal in Stereo durch echte analoge Schaltkreise; auf DSPs wird komplett verzichtet. Acht Verzerrungs-Effekte vom leichten Crunch bis zur totalen Distortion stehen zur Wahl. Sie päppeln vor allem Synthesizer auf und verleihen ihnen mehr Druck und Rotz.

Dank analogem Multimode-Filter, Envelope-Follower und LFO macht die Metallbox auch als Kompressor eine gute Figur. Das Ansprech- und Trigger-Verhalten lässt sich genau einstellen, sodass die Hüllkurve in einer Drum-Spur beispielsweise nur auf die Snare reagiert. Nahezu jeder beliebige Parameter, von der Filterfrequenz bis zum „Drive“, lässt sich damit steuern. Sounds lassen sich komplett verfremden, inklusive Frequenzmodulationen und Stereo-Effekten.

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