c't 3/2017
S. 48
Kurztest
iPhone-Kamera

Die bessere iPhone-Kamera

DxO ist vor allem für seinen Raw-Entwickler Optics Pro bekannt. Die Taschenkamera DxO One macht für ihre Größe erstaunlich gute Fotos und realisiert mittlerweile einen nahtlosen Raw-Workflow auf dem iPhone.

Aufmacherbild

Die Kamera DxO One ist 7 cm × 5 cm groß und wiegt nur etwas mehr als 100 Gramm. Trotz der geringen Maße löst sie 20 Megapixel auf und besitzt einen 1-Zoll-Sensor. Sie zeichnet 1080p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde oder 720p-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde auf und speichert Fotos als JPEG- und DNG-Datei auf einer microSD-Karte. Das Objektiv aus sechs asphärischen Linsen mit kleinbildäquivalenter 32-mm-Brennweite hat einen Blendenbereich von f/1.8 bis f/11. Die Belichtungszeit liegt im Bereich von 1/8000 bis 15 Sekunden; die Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 51.200.

Über eine ausklappbare und drehbare Lightning-Schnittstelle lässt sich die Kamera mit iPhone oder iPad verbinden. Eine zugehörige iOS-App dient als Sucher und gibt Zugriff auf Schärfepunkt, Blendenöffnung, Belichtungszeit und ISO-Wert. Mit der neuen App-Version 2.1 erlaubt die Kamera einen nahtlosen DNG-Workflow mit der iOS-Foto-App und Lightroom Mobile. So lassen sich die Fotos im hohen Dynamikumfang einer Raw-Datei mobil bearbeiten. Die aktualisierte App kann unter anderem die Kamera fernsteuern, wenn Smartphone und Kamera im gleichen WLAN angemeldet sind.

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