c't 4/2017
S. 178
Spielekritik
First-Person-Shooter
Aufmacherbild
Tief im Inneren des schwebenden Raumschiff-Friedhofs suchen die rüstungsbewehrten Ordensbrüder nach Antworten auf uralte Fragen.

Klerikale Schlachtplatte

Wir schreiben das 40. Jahrtausend. Aus den Tiefen des Raumes ist ein „Space Hulk“ aufgetaucht – eine Ansammlung von Geister-Raumschiffen, verschmolzen im Chaos des Warps. Tief in seinem Inneren: ein uraltes Schiff aus der Zeit der Horus-Häresie. Die Anhänger des Kults spalteten einst das Imperium der Menschen. Um die Geheimnisse des gewaltigen Wracks zu bergen, kämpft sich in dem First-Person-Shooter Space Hulk: Deathwing ein kleiner Trupp von Terminatoren durch Horden feindlicher Tyraniden, die darin hausen.

Das Universum des Brettspielsystems „Warhammer 40.000“ bildet den Hintergrund der Spielstory. Es eignet sich bestens für einen gruseligen Shooter, obgleich es weitaus häufiger für rundenorientierte Taktikspiele verwendet wird. Aus der Ich-Perspektive gesehen wirkt die sehr spezielle Ästhetik des klerikalen Faschismus besonders stark. Die Grafik mit ihren sehenswerten Effekten ist denn auch der größte Aktivposten von „Deathwing“.

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