c't 4/2017
S. 124
Know-how
USB Typ C: Hintergrund
Aufmacherbild

Alles kann, nichts muss

Technische Hintergründe zu USB Typ C

Technik wird immer komplexer, je mehr Funktionen sie bietet – das ist bei USB Typ C nicht anders. Als universelle Schnittstelle soll die Buchse etliche Vorgänger ablösen: zum Datentransfer an Peripheriegeräte, zur Verbindung mit einem Monitor oder zum Laden eines Akkus. Wie funktioniert das alles?

Das Versprechen hinter USB Typ C (alias USB-C), eine Buchse für alles zu sein, soll bei Nutzern für einfachere Handhabung sorgen. Hardware-Entwicklern treibt die Vielseitigkeit allerdings Schweißperlen auf die Stirn und sorgt für zahlreiche potenzielle Fehlerquellen: Für jeden angedachten Anwendungsfall hat das Standardisierungsgremiums USB-IF (Universal Serial Bus Implementers Forum) Teil- und Alternativ-Spezifikationen ausgearbeitet.

Diese müssen allesamt in einem Gerät vereint werden, wenn alles so universell wie beworben funktionieren soll. Oder, wie es Brad Saunders, einer der führenden Köpfe hinter USB Typ C, in einem Treffen mit c’t auf der CES 2017 treffend formulierte: „We’ve created a little bit of a beast“.

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