c't 6/2017
S. 92
Test
Raspi-Projekt: Kabellose Gamepads
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Ungebunden

Kabellose Gamepads am Retro-Gaming-Raspi

In Videospiel-Erinnerungen zu schwelgen mag schön sein. Schöner ist es aber, sich nicht nur an die geliebten Spieleklassiker zu erinnern, sondern auch zu spielen. Am liebsten kabellos – doch die Auswahl von Retro-Distro und Controller will gut überlegt sein, denn es lauern Fallstricke und Inkompatibilitäten.

Das 21. Jahrhundert hat die Gamer verwöhnt: Man will nicht mehr fünf Meter lange Gamepad-Verlängerungskabel zwischen Fernseher und Sofa spannen. Kabellos soll es sein, und das gilt nicht nur für PS4 & Co., sondern auch für die eigene Universalkonsole auf Raspberry-Pi-Basis. Einen Controller zu finden, der problemlos mitspielt, ist aber gar nicht so einfach. Spontankäufe im Elektronikmarkt gehen schnell nach hinten los. Grund genug für uns, eine Reihe verbreiteter kabelloser Gamepads auf ihre Raspi-Kompatibilität zu prüfen.

Dafür haben wir einige verbreitete Gamepads an einem Raspberry Pi 3 ausprobiert. Neben der großen Beliebtheit des Himbeerchens gibt es dafür zwei weitere Gründe: Erstens bringt es einen Bluetooth-Controller mit, was die Anbindung entsprechender Gamepads erleichtert, und zweitens hat sein Vierkernprozessor genügend Schmackes, um auch Spiele der Sega Dreamcast flüssig zu emulieren.

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