c't 6/2017
S. 56
Test
Musik-Software
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Fremdgesteuert

Bitwig Studio 2.0 mit neuen Plug-in-Modulatoren

Die speziell auf Loops und elektronische Musik optimierte DAW Bitwig Studio bekommt in der Version 2 neue Modulatoren. Damit lassen sich alle nur erdenklichen Parameter automatisieren.

Rund zwei Jahre nach dem Start veröffentlicht Bitwig die zweite Version seiner DAW „Studio“. Das Grundkonzept der Musik-Software lehnt sich an Ableton Live an. Statt einzelne Spuren nur linear zu bearbeiten, sammelt Bitwig Studio zusätzlich verschiedene Clips in einer Matrix, die man im laufenden Betrieb austauschen und umarrangieren kann, ohne die Musik zu stoppen. Das vereinfacht das Arbeiten mit wiederkehrenden Phrasen und Loops ungemein.

Wichtigste Neuerung sind die Modulatoren. Sie lassen sich in alle Effekte und Instrumente hängen (interne wie auch externe Plug-ins) und steuern dort jeden beliebigen Parameter – egal ob Filterfrequenz, Lautstärke oder Delay-Zeit. Zur Wahl stehen verschiedene LFOs: Entweder schwingen sie frei, getriggert oder synchronisiert zum Song-Tempo. Die Frequenz reicht dabei von Hertz-Bruchteilen bis zu 50 kHz, Wellenformen wechseln stufenlos. Praktisch ist der Sequenzer mit bis zu 64 Steps, der Modulationswerte in einzelnen Stufen ändert.

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