c't 7/2017
S. 138
Test
Mini-Workstation
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Designerware

Kompakte Workstation HP Z2 Mini G3 für sechs Displays

HP dampft bei der Z2 Mini G3 Workstation-Hardware auf Mini-PC-Größe ein. Dank Quad-Core-CPU, schneller PCI-Express-SSD und CAD-zertifizierter Quadro-Grafikkarte eignet sie sich für Architekten, Designer und Börsenmakler.

In vielen Firmen ersetzen kompakte Büro-Rechner klassische Tower-PCs. Die Minis beanspruchen weniger Raum, bieten dank effizienter Prozessoren und schneller SSDs zeitgemäße Leistung, arbeiten dabei aber meist sparsamer und leiser. HP will diese Vorteile auf CAD-Workstations übertragen und bietet mit der Z2 Mini G3 eine Grafik-Workstation an, die bei vergleichbarer Grundfläche etwa doppelt so hoch wie ein Mac mini ist.

Im Unterschied zu üblichen Mini-PCs müssen Workstations besondere Voraussetzungen erfüllen: Dazu zählt nicht nur genug CPU- und GPU-Leistung, sondern auch für die gängigen Anwendungen zertifizierte Treiber und mehrere Anschlussmöglichkeiten für große Displays. Trotz der geringen Bauhöhe von lediglich 6 Zentimetern hat HP deshalb in der von uns getesteten Variante der Z2 Mini G3 einen schnellen Vierkern-Prozessor Intel Core i7-6700, eine Mobil-GPU vom Typ Nvidia Quadro M620, 16 GByte DDR4-RAM sowie eine PCI-Express-SSD mit 256 GByte Kapazität eingebaut. Mainboard, Chipsatz und CPU gehört noch zur sechsten Core-i-Generation. Das bereits von HP angekündigte Update auf Kaby-Lake-Prozessoren folgt in Kürze, wenn Intel die CPUs der Serie Xeon E3-1200 v6 offiziell vorgestellt hat.

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