c't 7/2017
S. 102
Test
Curved Displays im 21:9-Format
Aufmacherbild

Kurvendiskussion

Gebogene Breitbild-Displays mit 34"-Diagonale im Test

21:9-Monitore bieten in der Breite besonders viel Platz und können so zwei einzelne Displays ersetzen. Bei großen Modellen verliert man aber die Ränder aus dem Blick. Abhilfe schaffen gebogene Panels, bei denen der Sehabstand zu allen Bildpunkten gleich bleibt.

Konkurrieren Excel, Word, Browser und E-Mail-Client um Platz auf dem Bildschirm, wird es auf gängigen Monitoren mit 16:9-Format bald eng: Einige Fenster müssen in den Hintergrund ausweichen. Das ist besonders nervig, wenn man Inhalte aus mehreren Anwendungen in eine andere kopieren muss, etwa um eine PowerPoint-Präsentation mit Inhalt zu füllen.

21:9-Displays schaffen Abhilfe, weil sie mehr Fläche in der Breite bieten; Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 34 Zoll stellen beinahe vier DIN-A4-Seiten in voller Größe nebeneinander dar. Dabei blickt man auf eine durchgängige Anzeige – stellte man zwei konventionelle Monitore nebeneinander, lägen deren Rahmen störend mitten im Blickfeld. Auch Gamer profiteren vom weiteren Sichtfeld, durch das sie tiefer in die Spielewelt eintauchen: In Shootern sieht man mehr von der Umgebung, während die Szenerie in Rennspielen auch seitlich an einem vorbeirauscht.

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