c't 8/2017
S. 151
Test
Windows 10 Creators Update: Paint 3D

Große Fußstapfen

Paint 3D soll die Nachfolge von MS Paint antreten

Nach einer Ewigkeit poliert Microsoft das Urgestein der Malprogramme MS Paint auf. Der Nachfolger Paint 3D kombiniert Arbeitsbereiche mit realistischen Malwerkzeugen und 3D-Modellen – eine eher ungewöhnliche Kombination.

Der Charme von MS Paint besteht in seiner Einfachheit. Das Programm bietet sich als Station für Screenshots in der Zwischenablage an. Aus Text und geometrischen Formen entstehen auf die Schnelle einfache Business-Grafiken. Mancher sieht das Programm als Herausforderung für Pixelgemälde. Microsoft will nun anscheinend derart verschiedene Wünsche gleichermaßen in Paint 3D bedienen.

Die Kopfleiste zeigt sechs unbeschriftete Schaltflächen für Arbeitsbereiche zum Malen, für 3D-Objekte, 2D-Formen, Text, Einstellungen zur Arbeitsfläche und für Effekte. Die Werkzeugpaletten besitzen wiederum Kopfzeilen mit Schaltflächen. Einige rufen Palettenreiter auf, andere führen einfache Funktionen aus wie Auswählen und Einfügen. Klar abgegrenzt ist die unterschiedliche Belegung nicht; die Oberfläche wirkt konfus.

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