c't 8/2017
S. 62
Kurztest
WLAN-Knopf

Kluges Knöpfchen

Bei Amazons WLAN-Knopf „Dash“ muss man tricksen, um beliebige Aktionen auszulösen. Der „WiFi Button“ von MyStrom ist da wesentlich flexibler.

Aufmacherbild

Gleich drei verschiedene Befehle kann man mit dem akkubetriebenen „WiFi Button“ übermitteln – mit kurzem, langem und doppeltem Druck. Der WLAN-Knopf ist direkt Befehlsgeber für die Funksteckdose und die vernetzte LED-Lampe des Herstellers; die Aktionen lassen sich über zugehörige Apps für Android und iOS festlegen. Eine Anbindung an den Dienst IFTTT ist geplant.

Darüber hinaus kann der Button Smart-Home-Komponenten ansteuern, die sich über einfache HTTP-Requests befehligen lassen. Die Programmierung läuft dann über die Kommandozeile nach dem Schema curl -v -d "single=<url>&double=<url>&long=<url>&touch=<url>" http://<IP des Buttons>/api/v1/device/<Mac_Adresse des Buttons>.

Beim Tastendruck wacht der Knopf auf, verbindet sich mit dem Router und setzt den Befehl ab. Im Test dauerte dies meist zwischen ein und zwei, manchmal aber auch bis zu vier Sekunden; die IFTTT-Nutzung dürfte die Latenz noch erhöhen. Fehlversuche signalisiert der Knopf mittels rot leuchtender LED – bis zu 15 Sekunden später. Somit eignet sich der Button kaum als Lichtschalter; denkbar ist ein weniger zeitkritischer Einsatz – etwa als „Alles-Aus-Schalter“ an der Wohnungstür. (nij@ct.de)

Tabelle
Tabelle: WiFi Button

Kommentare lesen (6 Beiträge)