c't 8/2017
S. 63
Kurztest
USB-Lader fürs Auto

Smarter laden

Nondas ZUS lädt das Smartphone im Auto auf und hilft, das Fahrzeug auf dem Großparkplatz wiederzufinden.

Aufmacherbild

Auf den ersten Blick ist Nondas ZUS nur ein gewöhnlicher Dual-USB-Charger für das 12-Volt-Bordnetz. Die beiden USB-Buchsen sind als Flipper ausgelegt – es macht also keinen Unterschied, wie rum man den Ladestecker des Handys hineinsteckt. Sie sind zudem beleuchtet, um sie im Dunkeln besser zu finden. Nonda gibt einen maximalen Ladestrom von 2 × 2,4 Ampere an, im Test ließen sich ein iPhone 7 und ein Galaxy S7 parallel mit 1,4 beziehungsweise 1,2 Ampere laden.

Den eigentliche Clou macht die schick gestaltete ZUS-App aus, die kostenlos für iOS- und Android-Geräte zu haben ist. Sie verbindet sich per Bluetooth 4.0 mit dem Lader und nutzt den GPS-Empfänger des Smartphones, um die aktuelle Position des Fahrzeugs zu tracken. Stellt man das Auto ab, wird er nicht mehr mit Strom versorgt. Die App registriert den Wegfall des Tokens und merkt sich die Parkposition.

Auf Wunsch mahnt die App das Ende der vorher eingestellten Parkdauer an und führt einen über eine Kompass-Ansicht wieder zurück zum Fahrzeug. Für drei Euro monatlich kann man ein Abo abschließen, um das System als digitales Fahrtenbuch zu nutzen – etwa um Privat- und Dienstfahrten zu trennen. Insgesamt liefert Nonda eine schicke Ladelösung mit praktischer App-Unterstützung. (sha@ct.de)

Tabelle
Tabelle: ZUS

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