c't 9/2017
S. 78
Test
Cloud-Wechsel: Office 365 Deutschland
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Heim-Office

Office 365 Deutschland für Privatanwender

Microsoft Hand in Hand mit der Telekom als Freiheitskämpfer für den Datenschutz – nein, Sie sind noch nicht bei der Science-Fiction-Story der c’t angelangt. Beide Unternehmen kooperieren bei Office 365 Deutschland, einem komplett hierzulande gehosteten Dienst für Mails, Datei-Cloud und Online-Office. Wir haben probiert, was er Privatanwendern nutzt.

Ein Terabyte Speicherplatz in der Cloud sowie ein Exchange-Postfach mit 50 GByte Speicher für 15 Euro im Monat – ganz okay, aber da können andere EU-Clouds mithalten. Doch oben drauf packt Microsoft das gesamte Office-Paket für Windows und macOS, die Mobilversionen für iOS und Android sowie den Zugang per Browser. Und darin versteckt sich ein Alleinstellungsmerkmal: Der Notizdienst OneNote ist nach landläufiger Meinung der einzige ernstzunehmende Konkurrent zum auf US-Servern speichernden Evernote.

Office 365 Deutschland ist also eine verlockende Möglichkeit, alles auf einen Schlag zu erledigen: Nicht nur Notizen auf Quasi-Evernote-Niveau, sondern auch Mails, Termine, Adressen, Aufgaben, Dateien und sogar Skype-Videochats liegen auf Servern mit deutschem Datenschutz (siehe Kasten Datentreudings).

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Die Admin-Oberfläche von Office 365 Deutschland wirkt anfangs erschlagend und bietet viele Möglichkeiten, die für Einzelnutzer keinen Nutzen bringen. In die Benutzer- und Domänen-Verwaltung müssen Sie eigentlich nur zur Erstinstallation schauen. Später dürften höchstens Rechnungen und vielleicht die Infos im Nachrichtencenter interessant sein.