c't 9/2017
S. 40
News
Canonicals Strategiewechsel

Kehrtwende

Canonical begräbt Ubuntu Touch und Unity

Die Firma hinter Ubuntu will sich auf lukrative Bereiche konzentrieren und stellt daher die Arbeiten am eigenen Smartphone-Betriebssystem ein. Auch mit der Bedienoberfläche Unity ist Schluss: Ubuntu 18.04 soll wieder Gnome nutzen.

Canonical gibt seine Bedienoberfläche Unity ebenso auf wie sein Smartphone-Betriebssystem.

Canonical positioniert sich neu und betreibt dazu Kahlschlag: Die für Smartphones und Tablets entwickelte Ubuntu-Variante wird mitsamt ihrem oft propagierten Konvergenz-Konzept eingestampft. Der Ubuntu-Sponsor trägt zudem die Bedienoberfläche Unity zu Grabe, die Ubuntus Desktop-Linux seit sechs Jahren standardmäßig ziert. Stattdessen soll es bald Gnome verwenden, das vor der Unity-Einführung schon Desktop-Umgebung der Wahl war. Mit dieser Rückbesinnung gibt das Unternehmen auch die Arbeit an der hauseigenen Display-Architektur Mir auf und schwenkt auf den designierten X11-Nachfolger Wayland um.

Personalkürzung

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