c't 1/2018
S. 158
Praxis
Feinstaubsensor mit GPS
Aufmacherbild
Bild: Rudolf A. Blaha

Der eigene Schmutzfänger

Feinstaub unterwegs messen und mit GPS-Daten aufzeichnen

Feinstaubbelastung in Städten führt immer häufiger zu Diskussionen über Fahrverbote. Mit dieser Anleitung können Sie sich für weniger als 100 Euro einen mobilen Feinstaubsensor bauen und selbst einschätzen, wie belastet Ihre Umgebung ist.

Die aus Kostengründen nur wenigen offiziellen kommunalen Messstationen (siehe Kasten) reichen nicht aus, um ein Bild von der örtlichen Feinstaubbelastung zu bekommen. Daher sind hier und da Initiativen von Privatleuten entstanden, die mehr Daten zum Thema sammeln, wie etwa das Projekt https://luftdaten.info. Bei solchen und ähnlichen Projekten gibt es Anleitungen, sich selbst einen Feinstaubsensor zu bauen – allerdings für den stationären Betrieb, also zu Hause.

Flexibler ist der hier vorgestellte mobile Feinstaubsensor mit Datenaufzeichnung und GPS zum Selberbauen. Er ermöglicht einen raschen Überblick über den Feinstaub in der Luft zum Beispiel bei Radtouren, auf Wanderungen oder gar im Raucherbereich Ihrer Lieblingskneipe. Er misst zwei Partikelgrößen (2,5 Mikrometer sowie 10 Mikrometer) und erstellt aus den Werten farblich unterlegte Belastungskurven für Google Earth sowie eine Tabelle im CSV-Format für spätere Auswertungen.

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