c't 2/2018
S. 154
Praxis
Windows
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Plattenteiler

Partitionieren mit Windows-Bordmitteln – Teil 1: Datenträgerverwaltung

Früher mussten sich Windows-Admins selbst um das Beschaffen eines guten Partitionierungsprogramms kümmern, heutzutage gehört so was zur Windows-Grundausstattung. Die Bordmittel Datenträgerverwaltung und Diskpart erfordern zwar etwas Einarbeitung, belohnen das dann aber mit mächtigen und zuverlässigen Funktionen.

Auch wenn man meinen mag, dass Partitionierungswerkzeuge irgendwie aus der Mode gekommen sind, geht es halt manchmal doch nicht ohne: Die externe Festplatte will eingerichtet werden, die alte Platte vor der Entsorgung gelöscht, die Laufwerksbuchstaben entsprechen nicht dem persönlichen Geschmack, ein virtuelles Laufwerk soll her, ein weiteres Betriebssystem verlangt nach einer separaten Partition und so weiter und so fort. Das geht unter Windows alles mit Bordmitteln. Durch Microsofts Hang zur kreativen Nutzerführung sind die allerdings nicht nur mächtig, sondern auf den ersten Blick auch mächtig verwirrend. Trotzdem sind sie das Mittel der Wahl, denn wenn jemand genau weiß, wie Windows seine Partitionen braucht, dann ist es Microsoft selbst.

Zum Kasten: Terminologie

Dieser Beitrag zeigt den Umgang mit den Bordmitteln, genauer mit der Datenträgerverwaltung, die sich per Mausklick steuern lässt. Ein folgender Artikel beschäftigt sich mit dem noch weit umfangreicheren Kommandozeilenprogramm Diskpart, das auch dann zur Verfügung steht, wenn Windows noch gar nicht installiert ist. Beide Werkzeuge sind bei allen aktuellen Windows-Versionen an Bord und funktionieren bei allen gleich.

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