c't 2/2018
S. 92
Test
Mini-PC mit 4 x Ethernet
Aufmacherbild

Netz-PC

Mini-PC Compulab Fitlet2 mit vier Gigabit-Ethernet-Ports

Der kleine, lüfterlose Fitlet2 mit Intel Celeron J3455 kostet als Barebone etwa 250 Euro und empfiehlt sich mit vier GE-Ports als Router, Firewall oder Mini-Server. Außer mit Windows 10 läuft er auch mit pfSense oder Linux.

Seit rund zehn Jahren fertigt die israelische Firma Compulab lüfterlose PCs wie den Fit-PC. Zu den neuesten gehört der besonders kompakte Fitlet2, der sich mit den hauseigenen Facet-Modulen um Schnittstellen erweitern lässt. So stellt er bis zu vier Gigabit-Ethernet-(GE-)Ports bereit und kommt im Leerlauf mit 4 bis 6 Watt Leistung aus: eine gute Plattform für Netzwerksoftware.

Bisher ist der Fitlet2 nur im Online-Shop von Compulab erhältlich, wo man in US-Dollar zahlt. Für den Versand nach Europa berechnet Compulab 53 US-Dollar, hinzu kommen noch Mehrwertsteuer und Zollgebühren. Der Barebone mit Celeron J3455, zwei standardmäßigen GE-Ports und der Facet-Karte mit zwei weiteren GE-Ports kostet letztlich rund 245 Euro plus Zollabfertigung. Unser Testgerät mit 8 GByte RAM und einer 120-GByte-SSD kommt auf 390 Euro. RAM und SSD kann man auch selbst montieren, kämpft dann aber mit acht kleinen Schräubchen und dem etwas verwinkelten Aufbau des kleinen Kästchens.

Kommentare lesen (9 Beiträge)