c't 6/2018
S. 168
Know-how
Windows PowerShell
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Power-Automatik

Loslegen mit der PowerShell, Teil 2

Schon als Textkonsole für den interaktiven Betrieb ist Microsofts PowerShell ein mächtiges Werkzeug. Ihre wahren Stärken entfaltet sie aber erst, wenn man sie als Basis für eigene Skripte verwendet. Deren Syntax steht der moderner Programmiersprachen in kaum etwas nach.

Die Meinungen über die PowerShell gehen stark auseinander: Ihre Fans schätzen den großen Befehlsumfang und die Hilfen, die sie dem Benutzer bei der Eingabe von Befehlen gibt. Auf der anderen Seite stehen Anwender, die zwar gern in einer Konsole arbeiten, aber lieber bei der Eingabeaufforderung bleiben, weil sie deren Befehle schon kennen und ihnen die Syntax der meisten PowerShell-Kommandos viel zu geschwätzig ist. Weitgehende Einigkeit herrscht aber, wenn es darum geht, Befehlsabläufe mit Skripten zu automatisieren: Spätestens wenn die Ausgaben von Befehlen auseinanderzunehmen und in einer Schleife weiterzuverarbeiten sind, kann die antiquierte Batch-Syntax der Eingabeaufforderung nicht mit der Skriptsprache der PowerShell mithalten.

Die absoluten Basics zum Scripting mit der PowerShell haben wir bereits im ersten Teil dieses Artikels geklärt [1]. In Kurzform: PowerShell-Skripte sind Textdateien mit der Endung .ps1. Um sie abzuarbeiten, liest die PowerShell sie Zeile für Zeile ein und führt die enthaltenen Befehle aus, beinahe so, als hätte sie der Anwender gerade in der Konsole eingegeben.

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