c't 6/2018
S. 136
Praxis
Windows 10 in der Domäne
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Hürdenlauf

Windows-10-Clients für das Unternehmensumfeld vorbereiten

Wer Windows 10 im professionellen Umfeld einsetzen will, muss Hand anlegen: Store, Kacheldesign, Cortana und Feature-Updates brauchen einige Gruppenrichtlinien, um im Unternehmen nicht negativ aufzufallen.

Im Januar 2020 ist Schluss – Microsoft ist fest entschlossen, den Extended Support für Windows 7 wie geplant nach zehn Jahren einzustellen. Bis dahin sollten Administratoren alle Computer mit Online-Anbindung auf Windows 10 umgestellt haben. Doch wer schon einmal ein frisch installiertes Windows 10 Professional gesehen hat, fragt sich spätestens bei den animierten Spiele-Kacheln, ob Microsoft die Zielgruppe der Unternehmenskunden vollkommen vergessen hat. Zum Glück braucht es nur eine großzügige Portion Gruppenrichtlinien, um das Betriebssystem für den professionellen Einsatz bereit zu machen. Voraussetzung sind Kenntnisse im Umgang mit Gruppenrichtlinien und die aktuellen admx-Vorlagen für Windows 10. An einige Bedienelemente werden sich die Anwender aber trotz aller Anstrengungen gewöhnen müssen.

Litfaßsäule abbauen

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Ergänzungen & Berichtigungen

Windows 10 im Active Directory

Beim Befehl, der mit dism ein App-Paket entfernt, fehlten zwei Zeichen. Korrekt lautet er

Dism /Image:<pfad> /Remove-ProvisionedAppxPackage /PackageName: <name des App-Pakets>

Die Richtlinie, die OneDrive abschaltet, liegt unter:

„Richtlinien/Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/OneDrive/Verwendung von One Drive für die Dateispeicherung verhindern“