c't 6/2018
S. 78
Kaufberatung
Gebrauchtkauf: Notebooks
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War schon mal unterwegs

Welche gebrauchten Notebooks sich lohnen – und welche nicht

Selbst mehrere Jahre alte Prozessoren bieten genügend Rechenleistung für gängige Büroarbeiten, wertige Metallgehäuse gibt es ebenso lange, Gleiches gilt für Hybrid-Bauformen – warum sollte man viel Geld für ein neues Notebook ausgeben, wenn Gebrauchte deutlich weniger kosten?

Es gibt sie durchaus, die Schnäppchen unter den gebrauchten Notebooks. Aber Vorsicht: Es lauern etliche Stolperfallen, die einem die Freude schnell vermiesen können. Privatverkäufer haben häufig überzogene Preisvorstellungen, weil ihnen die gebrauchte Hardware im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen ist. Hinzu kommen hygienische und rechtliche Fragestellungen: Raucherhaushalt? Wurde die Tastatur schon mal gereinigt/desinfiziert? Mit welcher Windows-Lizenz wurde das Gerät ausgeliefert, und wird diese womöglich auf einem anderen Rechner „zweitverwertet“?

Second-Hand-Notebooks, die sich oft lohnen, sind gebrauchte Business-Laptops – also beispielsweise Geräte der Serien Dell Latitude, HP EliteBook und Lenovo ThinkPad. Sie sind robuster ausgelegt als Consumer-Geräte und bringen Ausstattungsmerkmale wie integriertes LTE-Modem oder Docking-Anschluss mit, für die man bei Neugeräten deutlich mehr Geld ausgeben muss.

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