c't 7/2018
S. 28
News
Dolby Vision

Kontrastreiches Drama

HDR-Verfahren Dolby Vision hebt einfach nicht richtig ab

Nach einer zähen Einleitungsphase schien Dolbys dynamisches HDR-Verfahren endlich das Zeug zum Kassenschlager zu haben. Doch unerwartete Wendungen zögern ein Happy End weiter hinaus.

Gleich zwei Erfolge kann Dolby aktuell für sich verbuchen: Zum einen veröffentlichte die BBC in Großbritannien mit „Earth: One Amazing Day“ (deutscher Titel „Unsere Erde 2“) die weltweit erste Dokumentation auf Ultra HD Blu-ray, die sowohl ein ultrahoch aufgelöstes Videobild mit erhöhtem Kontrastumfang im Format Dolby Vision als auch 3D-Sound in Dolby Atmos bietet. Zum anderen wird Disney nach US-amerikanischen Medienberichten bis zum Sommer mit der 4K-Disc des Film „Star Wars – Die letzten Jedi“ seine erste Ultra HD Blu-ray mit Dolby Vision herausbringen.

Die erste Dokumentation mit Dolby Vision und Atmos ist bislang nur in Großbritannien erhältlich.

Dolby ist es damit gelungen, sich für sein dynamisches HDR-Format im Heimkino die Unterstützung fast aller Hollywood-Studios zu sichern. Lediglich 20th Century Fox hatte sich neben Samsung und Panasonic früh ins Lager des ebenfalls dynamisch arbeitenden Konkurrenzformats HDR10+ gestellt. UHD-Blu-rays mit Dolby Vision aus diesem Hause schienen daher bislang recht unwahrscheinlich.

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