c't 8/2018
S. 148
Praxis
Freistellen
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Sauber getrennt

Motive in Photoshop richtig freistellen

Photoshop CC befreit seit Anfang 2018 Motive automatisch vom Hintergrund. Beim Freistellen mit künstlicher Intelligenz muss aber nachgearbeitet werden und das erfordert etwas Know-how. Um geometrische Formen freizustellen, greift man nach wie vor besser zu den Pfadwerkzeugen, die Adobe ebenfalls kürzlich gründlich überarbeitet hat.

Das saubere Freistellen von Fotomotiven dürfte die anspruchsvollste Aufgabe in der Bildbearbeitung sein. Nötig ist es bei fast allen Aufgaben vom Photoshop-Battle im Web-Forum bis zur High-End-Retusche für Hochglanzmagazine. Adobe arbeitet kontinuierlich an den Auswahlwerkzeugen in Photoshop und hat erst Anfang 2018 zwei bekannte Werkzeuge aktualisiert.

Früher gab es zur automatischen Auswahl nur den Zauberstab oder „Magic Wand“, der wegen seiner Schwächen bald als „Tragic Wand“ verspottet wurde. Mit der Creative Suite 3 und Photoshop 10.0 erschien 2007 das fortschrittlichere Schnellauswahlwerkzeug, mit dem man sein Motiv wie mit einem Pinsel selektiert. Seit Januar 2018 trennt Photoshop CC Motive mithilfe der künstlichen Intelligenz von Adobe Sensei automatisch vom Hintergrund. Wie damit eine gute Auswahl entsteht, darum geht es im ersten Artikelteil.

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Photoshop speichert Pfade automatisch in der gleichnamigen Palette. Das Kontextmenü wandelt einen Pfad in eine Auswahl. Ein Befehl im Ebenenmenü erstellt aus dem Pfad direkt eine Vektormaske.