c't 8/2018
S. 187
Spielekritik
Aufbaustrategie
Aufmacherbild

Surviving Mars

In Paradox Interactives neuem Echtzeit-Aufbauspiel kann man Elon Musks Traum schon jetzt wahr werden lassen: die Kolonisierung des Roten Planeten!

(Paradox Interactive, USK 0, ca. 40 €)

Leider endet die detailreiche Eroberung schnell in Micromanagement – und dem Tod der tapferen Siedler. In Schrägdraufsicht wählt man zunächst einen Landeplatz für die erste der wiederverwendbaren Raketen aus. Zentral zum Überleben auf dem Mars sind die Drohnen, die praktisch alle Arbeiten erledigen. Jede Rakete befehligt eine gewisse Anzahl von ihnen, die im vorgegebenen Bereich automatisch Waren verschieben und Wartungsarbeiten verrichten. Elf Ressourcen müssen erwirtschaftet werden. Beton und Metall werden zum Bau der Biosphären gebraucht. Diese lassen sich leicht abbauen, da sie sich an der Oberfläche befinden. Edelmetalle oder Wasser müssen in eigens errichteten Minen abgebaut, Polymere und Maschinenteile in Fabriken hergestellt werden. Strom erhält man durch Solarzellen, Windräder oder teure Generatoren. An den elektrischen Verbindungskabeln lassen sich auch die drei Rover aufladen, mit denen man die große Karte nach Bodenschätzen absuchen kann.

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