c't 8/2018
S. 30
News
Anwendungen

3D-Texturen malen

Substance Painter 2018.1 hat eine neue Oberfläche bekommen. Paletten lassen sich nun auf Symbole reduzieren und vom Dock lösen.

Allegorithmic hat ein Update für Substance Painter veröffentlicht, das ein „stylisches neues Interface“ und Performance-Steigerungen bringen soll. Mit dem Programm lassen sich 3D-Modelle bemalen und texturieren. Version 2018.1 bringt eine übersichtlichere Oberfläche mit weniger Bedienelementen, sodass mehr Platz zum Malen bleibt. Dazu führt Allegorithmic ein Docksystem ein, in dem man Paletten auf Symbole reduzieren oder sie aus dem Dock lösen und schwebend platzieren kann. Unterhalb der Menüpalette zeigt das Programm eine Leiste mit Werkzeugeinstellungen, etwa für Pinselgröße und -deckkraft. Ein Rechtsklick im Bildfenster öffnet eine Kontextpalette mit weiteren Werkzeugoptionen. Materialen kann man nun per Drag & Drop zuweisen. Im Viewport, der neuerdings skalierbaren Vorschau des 3D-Programms, kann man auf Knopfdruck alle verwendeten Materialien, Kanäle und Perspektiven aufrufen.

Das Programm läuft unter Windows ab 7, Ubuntu 12.4 und macOS ab 10.10. Im Abo kostet das Programm in der Indie-Version 19,90 US-Dollar und in der Pro-Version 99,90 US-Dollar monatlich. (akr@ct.de)

Günstiger Videoschnitt

Die Magix-Tochter Vegas Creative hat das Vegas Movie Studio 15 veröffentlicht. Wie die Profi-Variante Vegas Pro (siehe c’t 20/2017, S. 38) unterstützt es 4K-Bearbeitung, GPU-Beschleunigung über Intel Quick Sync Video und den Standard HEVC (High Efficiency Video Coding). Vegas Pro bietet darüber hinaus Projektarchivierung, Verarbeitung in hoher Farbtiefe, eine iPad-Begleit-App und Export in hoher Bitrate.

Im Vegas Movie Studio 15 können Nutzer entscheiden, welche Schaltflächen angezeigt werden; Fenster lassen sich nun andocken. Ein Schnellstart-Fenster soll mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen den Einstieg erleichtern. Sie umfassen etwa Split-Screen-, Bild-in-Bild- und Standbild-Effekte. Vegas Movie Studio 15 kostet 39,99 Euro. Die Suite inklusive des Audio-Mastering-Plug-ins iZotope RX Elements und der Filmeffektprogramme von HitFilm und Boris FX kostet 119,99 Euro.(akr@ct.de)

DeepL bringt API heraus

Der Kölner Online-Übersetzungsdienst DeepL (vormals Linguee) bietet unter der Bezeichnung DeepL Pro eine Programmierschnittstelle (API) und einen kostenpflichtigen Übersetzungsdienst an. Die Schnittstelle kann beispielsweise genutzt werden, um Chat-Funktionen mit einer Echtzeitübersetzung auszustatten. Ebenso könnten Entwickler den Dienst in E-Mail-Clients oder CMS-Systeme integrieren. Anwender des SDL Trados Studio 2017, einer Arbeitsumgebung für Übersetzungsprojekte, können DeepL bereits nutzen: Ein von SDL entwickeltes Plug-in macht den Dienst in Trados verfügbar.

Technisch setzen sowohl der kostenlos nutzbare Webdienst als auch die neue, kostenpflichtige DeepL-Pro-Version auf dasselbe KI-System auf Basis von Convolutional Networks. Im Unterschied zu den Eingaben der Nutzer des Gratis-Dienstes werden Texte der DeepL-Pro-Anwender laut Hersteller nicht gespeichert oder zu Trainingszwecken genutzt. Die Preise für ein Abo beginnen bei 20 Euro pro Monat. (agr@ct.de)

Retro-Fotolabor

Exposure X3 ist bekannt für die Simulation analoger Fotofilme. Das Update gibt mehr Kontrolle bei der selektiven Farbkorrektur.

Ein kostenloses Update für Exposure X3 von Alien Skin verspricht mehr Druckoptionen und eine bessere Farbkontrolle. Exposure ist ein Entwickler für Raw-Fotos, der zahlreiche Voreinstellungen für klassische Filmlooks mitbringt. Das Update ergänzt eine Palette zur HSL-Steuerung (Farbton, Sättigung, Luminanz). Bislang ließ sich nur die Sättigung für einzelne Farbbereiche beeinflussen, jetzt gibt es auch Farbton- und Helligkeitsregler. Der Weißabgleich lässt sich auf Kelvin-Werte einstellen und bringt Vorgaben für Standardsituationen wie Sonne, Schatten und Kunstlicht mit.

Beim Import von der Speicherkarte sollen sich Fotos automatisch in Sammlungen ablegen lassen; den letzten Import zeigt Exposure als eigene Sammlung an. Wer bereits in Lightroom oder anderen Datenbanken Stichwort-Kataloge erstellt hat, soll diese importieren können. Exposure X3 läuft unter macOS und Windows; die Vollversion kostet 149 US-Dollar. (atr@ct.de)

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