c't 9/2018
S. 168
Praxis
PowerShell
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Stilecht eingerichtet

Die PowerShell mit Profil-Skripten individualisieren

Die PowerShell ist nicht nur ein mächtiges Werkzeug zum Einrichten und Konfigurieren des Rechners, auch sie selbst hat zahlreiche Schrauben, an denen man drehen kann. Das passende Werkzeug dafür ist ihre eigene Skriptsprache.

Sowohl in der Systemsteuerung als auch in der Einstellungen-App von Windows sucht man vergeblich nach einer Seite, auf der sich die PowerShell konfigurieren ließe. Trotzdem gibt es zahlreiche Aspekte, in denen man sie an eigene Wünsche und Vorlieben anpassen kann. Das Mittel, mit dem man an diese Einstellungen herankommt, sind nicht etwa Registry-Einträge oder Konfigurationsdateien, sondern die PowerShell selbst: Sie kennt diverse Befehle, mit denen sich die Feinheiten der Arbeitsumgebung definieren lassen.

Die meisten dieser Befehle wirken sich nur auf die aktuelle Sitzung aus; mit dem Schließen des PowerShell-Fensters, in dem man sie ausgeführt hat, sind sie Geschichte. Für Optionen, die man bei jedem Aufruf der PowerShell wieder wie beim letzten Mal vorfinden möchte, ist das auf den ersten Blick ziemlich fatal. Bei näherem Hinsehen stellt sich aber heraus, dass die PowerShell einen außerordentlich flexiblen und mächtigen Mechanismus enthält, um sie trotzdem dauerhaft an eigene Vorlieben anzupassen: Die Konfigurationsbefehle lassen sich nämlich in Skripte verpacken, die die PowerShell bei jedem Start einer Sitzung automatisch abarbeitet.

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