c't 9/2018
S. 162
Praxis
Android-Development
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Backe, backe, … Kernelmodul

Linux-Kernelmodul für Android kompilieren

Warum sollte man ein Linux-Kernelmodul für Android kompilieren? Weil: Alte Smartphones lernen so ganz neue Kunststücke. Und alte Autos werden mit solchen alten Smartphones selbst ein bisschen smart. Wir habens ausprobiert und stellen fest: Mit dem richtigen Rezept ist das kaum schwerer als Brezelbacken und versüßt einen verregneten Nachmittag.

Das Android-Betriebssystem ist ab Werk reichhaltig bestückt. Dabei profitiert es von seiner Verwandtschaft zum Linux-Betriebssystem. Das geht so weit, dass man Linux-Quellcode mit wenig Mühe für Android kompilieren kann. Für Entwickler, die Projekte fingerschonend voranbringen wollen, ist das ein ergiebiger Steinbruch.

Doch gelegentlich kann dieser Fundus auch den Bedarf von Android-Usern decken: Der Autor dieses Beitrags wollte sein Auto smarter machen, als es war: Dessen eingebaute Freisprecheinrichtung sollte ihre Internet-Verbindung als Router weitergeben, denn mittels der externen Antenne baut sie stabilere Verbindungen auf als ein Smartphone hinter Glas und Blech.

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