c't 9/2018
S. 118
Kinderleicht
Spieleprogrammierung mit Pico-8
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Pixelhelden

Ein Labyrinthspiel mit Pico-8 programmieren

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, sein eigenes Spiel zu programmieren? Mit der virtuellen Spielekonsole Pico-8 gelingt das im Handumdrehen, selbst wenn man noch nie zuvor eine Zeile Code geschrieben hat.

Zum Kasten: Der c’t-Tipp für Kinder und Eltern

Retro-Spiele fluten derzeit sämtliche App-Stores und beleben den Charme einer längst vergangenen Computerspielepoche. Genau das macht auch Pico-8 von Lexaloffle: Mit der virtuellen Retro-Spielekonsole für PCs und Raspi kann man hervorragend in Pixelwelten abtauchen und von der Community programmierte Spiele zocken. Aber noch viel spannender: Pico-8 hat die Skriptsprache Lua an Bord, mit der man eigene Spiele programmieren kann. Dazu bringt Pico-8 mehrere Editoren für Grafiken, Sounds, Musik, Karten und Programmcode mit. Im Beispiel entsteht ein einfaches Labyrinthspiel, in dem eine Figur einen Schlüssel finden muss. Hat sie ihn gefunden, endet das Spiel.

Laden Sie Pico-8 von der Herstellerseite herunter (ct.de/ymr3). Nach dem Start begrüßt Sie das Programm mit einer kurzen Animation, bevor es Sie in seine Kommandozeile schickt. Aus dieser heraus steuern Sie Pico-8 mit Texteingaben – alle wichtigen Befehle finden Sie in der Tabelle auf Seite 121. Nicht wundern, das Terminal kennt ausschließlich Großbuchstaben und wandelt Kleingeschriebenes von selbst um.

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Das Labyrinth klicken Sie im Map-Editor zusammen. Voraussetzung sind fertige Sprites für Mauerwerk und Zielelement, im Beispiel ein Schlüssel.