c't 1/2018
S. 36
News
Anwendungen

Capture One 11 arbeitet selektiv

Capture One 11 wendet alle Korrekturen auf Ebenen an. So kann man Bildbereiche selektiv korrigieren.

Der Raw-Entwickler Capture One 11 wendet alle Werkzeuge nun auf Ebenen an. Über einen Deckkraft-Regler kann man die Anpassungen jeweils abschwächen oder sie selektiv maskieren. Scharfe Kanten von Masken lassen sich mit einem Regler für den Pixelradius weichzeichnen, um sanfte Übergänge zu schaffen. Der Befehl „Refine Mask“ säubert die Maske.

Bei der Ausgabe als PSD-Datei exportiert Capture One 11 den Beschnittrahmen als Pfad, um nach der Weitergabe an Photoshop auch noch den Bildbeschnitt korrigieren zu können. Mit einem neuen Werkzeug für Annotationen können Nutzer Fotos mit Anmerkungen und Skizzen für die Retusche versehen. Beim PSD-Export gibt das Programm die Notizen als separate Photoshop-Ebene aus. Beim Import prüft Capture One auf Duplikate. Masken zeigt es auf Wunsch nicht nur als rotes Overlay, sondern auch in Graustufen an. Die Werkzeuge Weißabgleich, Farbbalance und Farbeditor sollen nun für weichere Übergänge zwischen verschiedenen Ebenen sorgen. Außerdem verspricht Phase One Performance-Verbesserungen.

Capture One Pro 11 steht für Windows und macOS zu einem Preis von 332 Euro zur Verfügung. Ein Upgrade kostet 141,61 Euro. Abonnenten zahlen 23,80 Euro pro Monat oder 214,20 Euro fürs ganze Jahr. (akr@ct.de)

TextGrabber für Android

Der Abbyy TextGrabber 2.0 für Android soll Text in Echtzeit erkennen können. Ein Foto aufzunehmen, ist nicht mehr nötig: Man richtet das Smartphone im Aufnahmemodus auf die Quelle und Textgrabber zeigt den digitalisierten Text an. Daraufhin kann dieser kopiert, bearbeitet, übersetzt und weitergegeben werden. Die App erkennt Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Straßennamen sowie Termine und verlinkt sie, sodass Android je nach Inhalt Browser, Telefon-App oder Google Maps öffnen kann. Textgrabber steht im Google Play Store für 9,99 Euro zur Verfügung. Eine vergleichbare Version für iOS gibt es bereits. (akr@ct.de)

Magix Foto & Grafik Designer 15

Der Foto & Grafik Designer 15 bringt Vorlagen für Marketing-Botschaften mit und skaliert sie automatisch für verschiedene soziale Medien.

Der Foto & Grafik Designer 15 von Magix verspricht automatische Skalierung und CMYK-Unterstützung. Nach dem Vorbild von Adobe Spark bringt das Programm Vorlagen für Social-Media-Posts mit. Sie heißen Business, Fashion, Sport, Nature, Restaurant oder Travel. Die Funktion Magic Resize skaliert sie automatisch passend für Facebook, Instagram und andere Kanäle. Nutzer sollen nun auf insgesamt mehr als eine Million Stock-Fotos von Pixabay zugreifen können, die sich kostenlos und kommerziell verwenden lassen. Neben Farbseparation in CMYK unterstützt der Foto & Grafik Designer den Export in den Adobe-Formaten AI, PSD und PDF. Eine 64-Bit-Version und Multikern-Unterstützung versprechen flottes Arbeitstempo. Das Windows-Programm kostet 44,99 Euro. (akr@ct.de)

Noten mit Fingersatz

Das Notensatzprogramm Steinberg Dorico 1.2 unterstützt dynamisch verknüpfte Stichnoten, flexible Notation für Percussion und Fingersatz für Klavier sowie andere Instrumente. Stichnoten singt oder spielt man nicht – sie geben in Stimmauszügen einen Hinweis auf Noten anderer Stimmen und somit Orientierung für den nächsten Einsatz. Dorico formatiert solche Noten automatisch und verknüpft sie dynamisch mit der zugrundeliegenden Partitur.

Das Programm notiert Schlagzeug und nichttonale Percussion inklusive indischer Instrumente. Für Klavier-, Keyboard- und Orgelmusik unterstützt es Fingersätze mit stummen Wechseln und eingeklammerten Sätzen zum Halten von Noten. Auch Zugposition der Posaune, Ventilstellung beim Horn und Zeichen für Lagenwechsel auf dem Griffbrett von Streichern sind verfügbar. Dorico kostet 579 Euro. Studenten und Lehrer zahlen 349 Euro, ein Crossgrade von Finale oder Sibelius kostet 299 Euro. (akr@ct.de)

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