c't 10/2018
S. 138
Hintergrund
Linux auf USB-C-Notebooks
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Dockbereit

Linux auf günstigen 13,3-Zoll-USB-C-Notebooks

Schon Mittelklasse-Notebooks bringen heute eine USB-C-Buchse mit, die klassische Dockingstationen überflüssig macht. Doch funktioniert das auch mit Linux – und wie gut?

Dank USB-C muss man nicht mehr zu teuren Business-Notebooks greifen, um in den Komfort einer Dockingstation zu kommen: Bereits für 800 Euro gibt es 13,3-Zöller, die neben der flexiblen USB-C-Buchse auch Vierkernprozessor und SSD mitbringen.

Vier solche Notebooks hatten wir jüngst im Testlabor [1]. Sie durften jetzt noch ihre Linux-Tauglichkeit unter Beweis stellen. Drei davon brachten eine vermeintlich gut zu Linux passende Ausstattung mit: Sie kombinieren ordentlich unterstützte und schon eine Weile erhältliche Intel-Prozessoren mit gängigen WLAN-Chips, lassen zugleich eine zuschaltbare Nvidia-GPU und andere Funktionen weg, die Linux gerne stolpern lassen. Trotzdem zeigten sich größere Probleme beim Linux-Einsatz; das gilt auch für das vierte Notebook, in dem ein recht neuer AMD Ryzen Mobile steckt.

Die getesteten Geräte Dell Inspiron 5370, HP ProBook 430 G5, Lenovo IdeaPad 720S und Lenovo ThinkPad L380 empfehlen sich mit Gewichten zwischen 1,1 und 1,5 Kilogramm allesamt für einen mobilen Einsatz; Laufzeiten von normalerweise zehn Stunden und mehr unterstreichen das. Zugleich haben die Notebooks ausreichend Power, um am heimischen Schreibtisch alle Aufgaben zu meistern, wenn man von anspruchsvollen 3D-Spielen absieht. Alle haben ein mattes Display; das Thinkpad L380 sogar mit Touch-Funktion.

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