c't 11/2018
S. 90
Hintergrund
Android- und iOS-Entwicklung

Flatterige Pfeile

Android- und iOS-Entwicklung mit Dart und Google Flutter

Googles anfangs nur intern genutztes Framework Flutter ermöglicht es, Android- und iOS-Apps aus einem Code zu entwickeln. Änderungen landen dabei sekundenschnell auf Testgeräten und Emulator. Doch um sich zwischen ReactNative, PhoneGap, Xamarin und Qt zu etablieren, muss Flutter mehr bieten.

Bei einem guten Kompromiss sind alle unzufrieden – scheinbar hat Google die Programmiersprache von Flutter nach diesem Prinzip ausgewählt. Weder kommen die Android-Sprachen Java oder Kotlin zum Einsatz, noch die iOS-Sprachen Swift und Objective C, selbst auf den gemeinsamen Nenner C++ ist die Wahl nicht gefallen. Auch das bei Kontrahenten wie ReactNative oder PhoneGap genutzte JavaScript wurde es nicht. Stattdessen kommt Dart zum Einsatz, eine von Google entworfene Sprache, die mit einigen Nachteilen von JavaScript aufräumen soll.

Immerhin ist Dart eine moderne Sprache, die dem Programmierer viel Arbeit abnimmt – auch wenn sie teils etwas geschwätziger als Kotlin wirkt. Entwickler dürften weder mit Dart noch mit der Struktur von Flutter ernsthafte Probleme bekommen. Als Entwicklungsumgebung unterstützt Flutter Android Studio, IntelliJ und Visual Studio, lässt sich aber auch mit anderen Editoren verbinden. Zum Erzeugen von iOS-Apps benötigt man einen Mac.

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