c't 11/2018
S. 26
News
FMX 2018

Hollywood.de

FMX 2018: Szenetreff rund um Animation und visuelle Effekte

Jahrelange Filmförderung hat sich ausgezahlt: Effekte für viele Blockbuster entstehen mittlerweile in Stuttgart, Frankfurt, München und Berlin. Deutsche VFX-Firmen liefern aber nicht mehr nur nach Hollywood, sondern gestalten auch hier aufwendige Filme und Serien.

Für „Star Wars – Die letzten Jedi“ war erstmals nicht Los Angeles Hauptquartier der Effektproduktion, sondern London. Vier Studios von Industrial Light & Magic und zehn Zulieferer waren beteiligt. Wie J. J. Abrams in Episode 7 setzte auch Rian Johnson stark auf klassische visuelle Effekte. Frank Oz spielte am Drehort in Südirland Yoda als Puppe wie schon 1979. In einer alten Lagerhalle fanden sich ein alter Kopf und eine Hand des ersten Yoda, sodass die aktuelle Version aus Abgüssen des Originals entstehen konnte.

Die visuellen Effekte für „Star Wars – Die letzten Jedi“ wie für die Resistance-Bomber in der Eingangssequenz entstanden erstmals nicht in Los Angeles, sondern komplett in London. Bild: Disney

Die Weltraumszenen entstanden vollständig digital. Die Eingangssequenz mit den Resistance-Bombern kreierten die Effektstudios ILM und The Third Floor in hohem Detailgrad. Die digitalen Modelle entstanden nicht nur als bloße Hüllen, sondern inklusive Innenleben. Das ermöglichte realistische und detaillierte Explosionen, die nicht nur die Außenpaneele im Raum verteilten. Die Bomber bekamen sechs unterschiedliche Bemalungen mit charakteristischen Kratzern und Rußstellen, um sie voneinander zu unterscheiden.

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