c't 11/2018
S. 64
Test
Fitnessdaten-Abgleich

Sport-Konsolidierung

Trainings verschiedener Fitnessdienste synchronisieren

Die ersten Joggingversuche verfolgte der Nike-Schrittzähler? Spätere Trainingseinheiten lagen bei Endomondo oder Runtastic, dann leisteten Fitnessbänder von Polar oder Fitbit gute Dienste, die Radtouren stehen dank Garmin eh auf Strava, und jetzt trackt eine Android- oder Samsung-Smartwatch? Die App SyncMyTracks sammelt alle verstreuten Sporteinheiten samt GPS-Track wieder ein.

Jeder Fitness-Tracker speichert die Sportdaten in der firmeneigenen Cloud, sodass man beim Wechsel des Trackers den gesamten Trainingsfortschritt verliert. Zwar schieben einige die Daten auf Wunsch in weitere Clouds, doch nie in die eines anderen Tracker-Herstellers. Auch wer gleichzeitig mehrere Tracker nutzt, wünscht sich hier mehr Flexibilität.

Genau das verspricht SyncMyTracks: Die App gleicht die Fitnessdaten von 18 Diensten miteinander ab. Sie nutzt dazu keine eigene Cloud, sondern kopiert direkt von einem Dienst in einen zweiten. Sie greift dazu über das Webportal oder das API auf die Dienste zu. Die jeweiligen Zugangsdaten hinterlegt man in der App. Weil Samsung Health kein Webportal unterhält, muss SyncMyTracks auf dem Smartphone laufen, auf dem Health installiert ist. Dann versetzt man Health in einen Developer-Modus, was SyncMyTracks beschreibt.

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