c't 12/2018
S. 50
Test
Notebook
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Das Unauffällige

13,3-Zoll-Notebook Razer Blade Stealth

Der 13,3-Zöller Blade Stealth vom Gaming-Spezialisten Razer macht unterwegs und auf dem Schreibtisch eine gute Figur – nur für 3D-Spiele ist er nicht ohne Weiteres geeignet.

Razer kleidet seine Notebooks grundsätzlich in flache Gehäuse aus dunklem Aluminium. Dadurch sehen die Geräte auffällig unauffällig aus – und zwar nicht nur im Vergleich zu den harten Kanten, krachenden Farben und vielen LEDs an Notebooks anderer Gaming-Hersteller, sondern auch ganz allgemein betrachtet: Das reduzierte Äußere erinnert stark an Apples MacBook Pro. Unser Testgerät des 13,3-Zoll-Notebooks Blade Stealth nimmt Understatement besonders ernst: Es kommt in einer Gunmetal genannten dunkelgrauen Variante daher, bei der das glänzend lackierte Razer-Logo im matten Deckel kaum auffällt. Bei den alternativ erhältlichen schwarzen Gehäusevarianten ist das Logo hingegen Giftgrün eingefärbt.

Anders als seine größeren Geschwister [1] ist das Blade Stealth allerdings kein Gaming-Notebook. In ihm kommt zwar ein Vierkernprozessor der achten Core-i-Generation zum Einsatz, aber keine zusätzliche GPU. Stattdessen kümmert sich die im Prozessor enthaltene Grafikeinheit Intel UHD 620 um die Grafikausgabe. Ihre 3D-Leistung reicht nur für Anwendungen wie Google Earth oder Low-End-Grafik von Spielen wie Die Sims oder World of Warcraft aus, und selbst dort sollte man die Regler nicht auf Maximum drehen. Die detail- und effektreichen 3D-Welten von Blockbuster-Action-Titeln überfordern die UHD 620; die Bildwiederholraten liegen dort dann in der Größenordnung einer Dia-Show.

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