c't 12/2018
S. 54
Kurztest
Fahrradhelm

Helm mit App

Mehr Sicherheit für Radfahrer soll der Lumos-Helm bringen: Er leuchtet, blinkt und signalisiert sogar Bremsmanöver.

Aufmacherbild

Insgesamt 48 LEDs hat der Hersteller Lumos im gleichnamigen Fahrradhelm verteilt. 16 rote und 10 weiße dienen zur (Zusatz-)Beleuchtung. Insgesamt 22 weitere gelbe LEDs auf der Rückseite zeigen einen kommenden Abbiegevorgang an, eine Hälfte der vorderen LEDs blinkt dabei ebenfalls gelb. Als experimentell bezeichnet der Hersteller das Bremslicht, das über einen Beschleunigungssensor in der Lenkerfernbedienung gesteuert wird.

Die Blinker aktiviert man über die Fernbedienung, alternativ per Apple-Watch: Arm nach links oder oben schaltet den Blinker ein, kurzes Schütteln wieder aus. Die zugehörige iPhone-App zeichnet bei eingeschaltetem Helm den Weg auf und lädt die Daten in Apple Health oder Strava, zudem zeigt sie den Ladezustand des Helms an. Eine Android-App gibt es nicht.

Die Akkus in Helm und Fernbedienung lassen sich mit demselben Kabel aufladen, ein Akkutausch ist nicht möglich. Fazit: Nettes Spielzeug mit guter Belüftung, das zumindest nachts bei anderen Verkehrsteilnehmern durchaus Aufsehen erregt – tagsüber sind die Blinker kaum zu erkennen. Das Frontlicht blendet entgegenkommende Fahrer, kann aber den Weg nicht beleuchten. Sicherer fühlten wir uns beim Test mit dem smarten Helm nicht.(ll@ct.de)

Tabelle
Tabelle: Lumos Smart Bike Helmet

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