c't 13/2018
S. 186
Spielekritik
SciFi-Adventure
Aufmacherbild

Maschinenstürmer

In „Detroit: Become Human“ rufen Androiden zur Revolution auf

In 20 Jahren sind Androiden so geschickt, dass sie uns Menschen immer mehr Jobs abnehmen. Doch was passiert, wenn sie aus ihrem Sklavendasein ausbrechen?

S o mancher Science-Fiction-Autor warnt vor einer düsteren Zukunft, in der Androiden den Menschen Konkurrenz machen. Im filmreifen Playstation-4-Titel „Detroit: Become Human“ soll es bereits Ende der 2030er Jahre soweit sein: Egal ob Bauarbeiter, Erzieher oder Streifenpolizist – alle Dienstleistungen werden von Androiden verrichtet, die bei der Firma CyberLife in Detroit zu Hunderttausenden vom Band laufen. Aussehen, Mimik und Sprache sind nicht von echten Menschen zu unterscheiden. Nur ein leuchtender Ring an der Schläfe verrät ihre Herkunft.

Die Geschichte springt zwischen drei Androiden. Mal steuert der Spieler das Hausmädchen Kara, im nächsten Kapitel den Revoluzzer Markus und dann wieder Kommissar Connor. Letzterer ist ein pflichtbewusster Heißsporn, der sich auf Verbrechen von Androiden spezialisiert hat. Er muss sich mit einem menschlichen Wrack namens Hank zusammenraufen, einem alkoholkranken Cop, der Androiden hasst. Seine Rolle übernimmt Hollywood-Schauspieler Clancy Brown – der Rest wird von weitgehend unbekannten TV-Mimen verkörpert.

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