c't 13/2018
S. 130
Test
Screenshot-Tools
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm, Illustrator

Schnappschuss-Maschinen

Screenshot-Tools für Windows

Screenshots dokumentieren Fehlermeldungen, veranschaulichen Abläufe und helfen Entwicklern und Designern beim Gestalten von Bedienoberflächen. Schneller und besser als mit Windows-Bordmitteln gelingt das Dokumentieren mit dedizierten Screenshot-Tools, mit deren Bildern sich professionelle Anleitungen anfertigen lassen.

Windows besitzt seit jeher eine einfache Funktion, die via Drucktaste den gesamten Bildschirm abfotografiert oder per Alt+Druck das aktive Fenster in die Zwischenablage befördert. Das mit Windows 10 erweiterte Snipping Tool hält darüber hinaus beliebige rechteckige Ausschnitte fest und erlaubt rudimentäre Nachbearbeitung sowie Beschriftung. Die Preview auf das kommende Windows-Update 1809 verspricht leichte Workflow-Verbesserungen, aber keine wesentlichen Neuerungen. Für den Gelegenheitsnutzer reicht das aus, aber wenn es darum geht, hochwertige Dokumentationen anzufertigen, benötigt man spezielle Funktionen. Dedizierte Screenshot-Tools bieten mehr Flexibilität bei der Auswahl des Motivs, mehr Möglichkeiten beim Beschriften und Bearbeiten und mehr automatische Mechanismen für einen flüssigen Workflow.

Die interessantesten Kandidaten haben wir zum Test geladen: die Open-Source-Anwendungen Greenshot und ShareX, das für Privatnutzer kostenlose PicPick sowie drei kommerzielle Programme: Ashampoo Snap, Snagit und Screenpresso, das man in einer leicht eingeschränkten Version auch gratis bekommt.

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