c't 13/2018
S. 116
Reportage
Nachbarschaftsnetzwerke
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Nachbarn anpumpen

Nextdoor Deutschland und nebenan.de im Realversuch

Der Zucker ist alle, die Fahrradpumpe kaputt – und die Geschäfte haben schon zu. Einfach beim Nachbar zu klingeln trauen sich zumindest Städter kaum noch. Dafür fehlt die Basis zur persönlichen Kontaktaufnahme. Ob die kostenlosen Nachbarschaftsnetzwerke diese herstellen, habe ich in Hannover erkundet.

Mein ganzes Leben habe ich in Großstädten gewohnt. In den halbanonymen Nachbarschaften kannte ich von meinen Nachbarn meist nur ihr Klingelschild. Wir grüßten uns im Hausflur oder nahmen Pakete füreinander an, mehr Kontakt gab es selten. Das soll sich jetzt ändern.

Facebook eignet sich nicht zum Kennenlernen der Nachbarschaft, außerdem steht das Netzwerk nicht erst seit diesem Jahr in der Kritik, mit Nutzerdaten schlecht umzugehen. Da muss es doch noch etwas anderes geben.

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Zum Vortrag zur Gemeinwohlökonomie tauchten über beide Netzwerke neue Gesichter auf.

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