c't 13/2018
S. 62
Vorsicht, Kunde
DSL-Anschluss
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Phantombaustelle

Vodafone bekommt DSL-Anschluss nicht geschaltet

Voller Erwartung freut sich eine Kundin auf schnelles Internet via VDSL von Vodafone. Doch abgesehen von einer langen Liste mit Hinderungsgründen bekam der Telekommunikationsriese ein halbes Jahr lang nichts auf die Reihe.

Zwischen Weihnachten und Neujahr zog Stefanie S. in einen kleinen Ort in Nähe zur französischen Grenze. Der Umzug war länger geplant und so hatte sie sich auch beizeiten um einen DSL-Anschluss an ihrem neuen Wohnort gekümmert. Um die Breitbandversorgung ist es dort nicht zum Besten bestellt. Umso mehr freute sich Stefanie S., als sie auf ein Angebot von Vodafone stieß, das bis zu 50 MBit/s Download-Geschwindigkeit versprach. Am 17. November 2017 bestätigte ihr Vodafone den Anschalttermin in der neuen Wohnung am 20. Dezember.

Wie vereinbart erschien ein Telekom-Techniker zu diesem Termin in der Wohnung der Kundin, weil die letzte Meile, also das Kabel zwischen dem Hauptverteiler und dem Hausanschluss von Stefanie S., von der Telekom betrieben wird. Der Techniker eröffnete der Kundin sofort, dass am Hauptverteiler kein Signal von Vodafone, also ihrem Netzbetreiber, ankomme. Sie solle bei Vodafone ein Störungsticket eröffnen. Das erwies sich aufgrund der schlechten Mobilfunkabdeckung von Vodafone in der Grenzregion als schwierig. Als sie dann eine Verbindung bekam, hieß es nur, sie solle doch ein paar Tage abwarten.

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