c't 14/2018
S. 160
Praxis
Web-Push: Server-Komponente
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Push-Web

Backend für Push-Nachrichten im Web

Wer die Besucher seiner Website mit Push-Benachrichtigungen auf dem Laufenden halten will, benötigt dafür eine Server-Infrastruktur. Wir zeigen, wie man mit der Node.js-Bibliothek web-push einen Push-Server einrichtet.

Was man Client-seitig machen muss, um Besuchern seiner Site Push-Benachrichtigungen in den Browser oder aufs Smartphone zu schicken, haben wir in c’t 9/2018 gezeigt [1]. Streng genommen war das aber nur die halbe Miete, denn dafür müssen Sie nicht nur einen ServiceWorker im Browser der Besucher einrichten. Auf dem Server muss außerdem ein Backend dafür sorgen, dass regelmäßig Nachrichten an die Besucher ausgesendet werden können.

Ein solches Backend zu bauen ist aber kompliziert. Weil an vielen Stellen verschlüsselte Kommunikation im Spiel ist, lassen sich Probleme nur schwer diagnostizieren. Die einfachste Möglichkeit, die Server-Seite abzudecken, besteht darin, dies an einen externen Dienstleister zu delegieren. Die Anbieter locken außer mit dem reinen Versand auch mit zusätzlichen Features zur Erfolgsanalyse und Zeitsteuerung. Der bekannteste ist Googles Firebase Cloud Messaging (FCM), zu dem auch Chromes Push-Service gehört. OneSignal oder Roost erledigen den Job ebenso.

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