c't 14/2018
S. 76
Vorsicht, Kunde
Baggerschaden
Aufmacherbild

Zerbrochen und zerrissen

Kabelschaden und keiner will haften

Bei Tiefbauarbeiten für den Glasfaseranschluss geht schon mal was zu Bruch. Blöd nur, wenn dann keiner für den Schaden aufkommen will.

Eigentlich müsste Holger S. ein total glücklicher Mensch sein, denn obwohl er auf dem Lande in der Nähe von Münster wohnt, hat er einen Glasfaseranschluss bekommen. Doch bis es so weit war, musste er einiges auf sich nehmen – mancher Frust hält sogar noch bis heute an. Doch der Reihe nach.

Am Anfang, das war am 25. April 2016, stand ein Antrag auf Erstellung eines Glasfaseranschlusses durch die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH (DG). Zu diesem Zeitpunkt machte man ihm allerdings noch wenig Hoffnung, dass seine Wohngegend tatsächlich erschlossen würde. Erst wenn 40 Prozent der potenziellen Kunden eines Gebiets einen Ausbauantrag stellen, würde mit der Umsetzung begonnen.

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