c't 14/2018
S. 70
Test
Platinen-Layouter

CAD-Aufsteiger

Eagle 9.0 mit beachtlichem Funktionszuwachs

Autodesk krempelt die Ärmel hoch: Mit zahlreichen neuen Funktionen macht der Hersteller die Leiterplattendesign-Software Eagle fit für die Profiliga.

Seit der Übernahme des „einfach anzuwendenden grafischen Layout-Editors“ (kurz: Eagle) vor knapp zwei Jahren hat Autodesk die Software an das MCAD-Programm Fusion 360 angepasst und die Lizenzierung auf Abo-Basis umgestellt. Außerdem haben die Entwickler in rascher Folge bedeutende Erweiterungen herausgebracht, die jetzt durch das Major Release Eagle 9.0 komplettiert wurden. Deutschsprachige PDF-Dateien mit Handbuch und Tutorial helfen beim Einstieg und erläutern die zahlreichen Neuerungen.

Mit dem Design Manager von Eagle 9.0 greift man aus dem Projekt heraus direkt auf Signale und Komponenten zu.

Traditionell greift man direkt nach Programmstart über den „Projekt Manager“ auf Schaltpläne, Bibliotheken und Layouts eines Projekts zu. In Eagle 9.0 lässt sich zusätzlich ein „Design Manager“ frei im Programmfenster platzieren. Damit kann man aus dem Projekt heraus die Eigenschaften einzelner Bauteile ansehen, Signalwege selektieren und deren Verlauf auf der Leiterplatte bearbeiten. Bei komplexen Projekten hilft der Design Manager, die Übersicht zu behalten. Einsteiger können den Design Manager über die Ansichtseinstellungen abschalten und so zur klassischen Eagle-Ansicht zurückkehren.

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