c't 15/2018
S. 96
Test
AM4-Mainboards
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Bling-Bling-Boards

AM4-Mainboards mit X470-Chipsatz

Für die Ryzen-2000-Prozessoren hat AMD seinen High-End-Chipsatz überarbeitet. Luxus-Boards mit dem neuen X470 eignen sich nicht nur für Übertakter, sondern trumpfen auch mit WLAN, hochwertigen Audio-Schaltungen und vielen Schnittstellen auf.

Mit der zweiten Generation der Ryzen-Prozessoren hat AMD im Frühjahr auch den High-End-Chipsatz X470 vorgestellt. Dieser soll etwas sparsamer als der X370 sein, bietet neue Übertaktungsfunktionen und die SSD-Caching-Software StoreMI. Für den Test haben wir vier X470-Mainboards mit der Fassung AM4 für Ryzen 1000 und 2000 ausgewählt, deren Ausstattung sich mit WLAN, Bluetooth und mehreren PEG-Slots von der gebräuchlicher Platinen abhebt.

Zielgruppe für diese Luxus-Bretter sind beispielsweise Gamer, Overclocker und Kreative, die viel CPU-Performance, eine Menge Ports für SATA 6G und USB 3.1 Gen 2 wünschen und auch eine Grafikkarte einstecken. Aus diesem Grund bringt auch nur eines der getesteten Boards einen Monitorausgang mit. Der Einsatz der Raven-Ridge-CPUs Ryzen 2000G mit integrierter Vega-Grafik ergibt auf diesen Mainboards deshalb keinen Sinn, zumal diese Kombiprozessoren lediglich acht PCI-3.0-Lanes für Grafikkarten bereitstellen.

Die vier getesteten High-End-Mainboards Asrock X470 Taichi, Asus ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi), Gigabyte X470 Aorus Gaming 7 WiFi und MSI X470 Gaming M7 AC haben jeweils drei PEG-Steckplätze für Grafikkarten, vier DIMM-Slots für bis zu 64 GByte DDR4-RAM sowie zwei M.2-Steckplätze für schnelle NVMe-SSDs und kosten zwischen 220 und 300 Euro.

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