c't 2/2018
S. 68
Praxis
Smarte Helfer: Türschild
Aufmacherbild

Ausdauernde Infotafel

Drahtloses Türschild mit E-Paper-Display

Ein Belegungsplan für den Konferenzraum, die Anwesenheit von Kollegen im Büro oder der Putzplan für die WG: Ein digitales Türschild ersetzt Zettelwirtschaft und Papieraushänge.

Ein digitales Türschild mit einem LCD ist schnell gebaut: eine Wandhalterung mit einem alten Tablet, darauf eine App oder eine Webseite im Vollbild. Das Problem ist der Stromverbrauch, denn selbst mit einem neuen Akku wird die Lösung nur wenige Tage durchhalten. Schließlich dürstet der Bildschirm ununterbrochen nach Strom. Wer ein Türschild plant, das mehrere Monate mit einer Akkuladung hält, kommt an E-Paper-Displays nicht vorbei. Diese benötigen nur dann Energie, wenn der Bildinhalt wechselt. Kombiniert mit dem Tiefschlafmodus des ESP32 entsteht ein digitales Türschild mit langer Akkulaufzeit.

Für das E-Paper-Türschild haben wir ein 7,5-Zoll großes Display verwendet, das der Hersteller Waveshare mit einem Aufsteckmodul für den Raspberry Pi anbietet. Das Panel kostet beim deutschen Händler 58 Euro, hat eine Auflösung von 640 × 384 Pixel und läuft, wie der ESP32, mit 3,3 V. Vom selben Hersteller gibt es auch Varianten mit 2,9 und 4,2 Zoll.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Einkaufsliste, Displays

Über der Einkaufsliste steht fälschlicherweise "Steckdose". Es handelt sich aber um die richtige Einkaufsliste für das digitale Türschild.

Sollten Sie eine kleinere Variante bevorzugen, können Sie statt des Display mit 7,5 Zoll auch die Schwarz-Weiß-Version mit 4,2 und 2,9 Zoll kaufen. Code für ein dreifarbiges E-Ink-Display ist in Arbeit.